
Das Wichtigste zusammengefasst
Mäuse sind kleine Nagetiere, die in unterschiedlichsten Umgebungen vorkommen – vom Wald und Feld bis hin zu Wohnräumen. Ihre Nahrung besteht aus Samen, Getreide und gelegentlich tierischen Quellen. Mäuse vermehren sich schnell und können in Gebäuden Vorräte und Materialien beschädigen. Sie hinterlassen Kot und Urin, was gesundheitliche Risiken birgt. Vorbeugend sollten Lebensmittel sicher verschlossen, Schlupflöcher abgedichtet und gegebenenfalls Fallen oder professionelle Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden.
Daran erkennen Sie Mäuse
Die Hausmaus (Mus musculus) ist ein Nagetier und hat eine Länge mit Kopf und Rumpf von maximal 10 cm. Der Schwanz hat noch einmal ungefähr dieselbe Länge. Bei uns gibt es 3 unterschiedliche Arten von Hausmäusen, von denen die am weitesten verbreitete die Mus musculus domesticus ist. Sie ist dunkelgrau, am Bauch ein wenig heller, und erreicht ein Gewicht von etwa 20 g.
Wie schnell vermehren sich Mäuse?
Ein Weibchen kann, wenn es in wärmeren Räumlichkeiten lebt, ganzjährig Nachwuchs bekommen, nämlich bis zu 6-mal im Jahr jeweils 4 – 8 Junge. Die Geschlechtsreife der Jungtiere tritt bereits nach 1 ½ Monaten ein. So vermehren sich Mäuse in kurzer Zeit und können eine regelrechte Plage werden. Die Mäuse, die in der Dämmerung und in der Nacht aktiv werden, leben in Familienverbänden, sind aber meistens allein zu Futtersuche unterwegs. Deshalb ist es auch sehr schwer, einen Mäusebefall frühzeitig festzustellen.
Mäuse sind Wirtschaftsschädlinge und können Infektionskrankheiten auf den Menschen übertragen
Mäuse können Krankheitserreger diverser Infektionskrankheiten auf den Menschen übertragen, so beispielsweise neben – vielleicht am bekanntesten – Salmonellen auch Leptospiren und Pasteurellen.